Der Nutzgarten und ein Hochbeet aus Granit

Trotz aller „Galabauten“ in unserem Garten, ein Nutzgarten muss einfach sein. Als wir anno 2015 unseren Altbau übernahmen, war auch die damals angelegte „Kleinlandwirtschaft“ hinterm Haus in die Jahre gekommen. Das kleine und vom Zerfall bedrohte Gewächshaus wurde von uns zwar noch ein paar Jahre am Leben erhalten, aber Sturmtief „Friederike“, aus dem Jahr 2018, meinte es auf ihrer West-Ost Reise ein kleines Stück mitnehmen zu müssen.

Der Rest wurde aber noch im gleichem Jahr, also 2015, dem Erdboden gleich gemacht. Denn wir brauchen Platz. Viel Platz! Einmal für die zwei Hochbeete aus Granit, dann aber noch für das erweitern des Bruchplattenweges. Zu guter Letzt soll dann auch noch der vorderer Bereich einen englischen Touch bekommen, wenn es der Geldbeutel einmal zulässt. Aber zurück zu den Hauptakteuren des Artikels, den Hochbeeten.

Der nötige Freiraum für unser Vorhaben war schnell gemacht und die eigentliche Arbeit, dass hochziehen zweier vier Meter langen Hochbeete, konnte endlich beginnen.

Die Vorbereitung

Die erste Arbeit bestand darin den späteren schweren Randsteinen, die teilweise noch von der Hangstütze übrig geblieben sind, ein ordentliches Fundament zu spendieren. Hierfür wurde ein etwa 40cm tiefer Graben gezogen, festgestampft und mit Mineralbeton aufgefüllt.

Die Randleisten wurden einfach nur im simplen Verband auf den Mineralbeton aufgeschichtet. Die Lücken die dabei entstanden, wurden einfach nur mit Bruchplatten und Erde stabilisiert. Irgendwann möchte ich noch die Ritzen mit Trockenpflanzen wie Hauswurz, Steinkraut oder Blaukissen verzieren, aber das muss noch ein bisschen warten.

Wer meint der Großteil der Arbeit wäre damit erledigt, hat vermutlich noch nie eine Baustelle gehabt. Das entfernen der Hinterlassenschaften nahm nochmal so viel Zeit in Anspruch, wie das eigentliche hochziehen der Beete und macht dabei nur halb so viel Spaß.

Nachdem die Überbleibsel der Baustelle entfernt und der Platz um die Hochbeete eingeebnet wurde, ist der Anblick wieder um einiges erträglicher geworden.

Aufgefüllt wurde das Hochbeet typischerweise in Schichten, so wie die Lehrvideos der Gartenbranche es einem beibringen. Als unterste Schicht kamen deshalb Holzzweige vom Erhaltungsschnitt zum Einsatz, darauf Holzhäcksel, dann Mutterboden und zu guter Letzt Pflanzerde aus dem Baumarkt.

Alte, vom Auflösungserscheinung gekennzeichnete Tröge, fanden auch noch ihren Platz im Nutzgarten.

Diese dienten noch bis in 2018er als Brutstätte für scharfer Paprika.

Zugegeben, schön ist das noch nicht! Der Weg muss noch bis nach vorne gezogen werden und der Sichtschutz aus dem Baum des Lebens (Thuja Hecke) ist echt kein schöner Anblick. Aber wie heißt es so schön, gut Ding braucht Weile.

Der primäre Auftrag des Nutzgartens, dass erzeugen von Essbaren, wurde bestens erfüllt. Das verschönern drumherum kommt erst noch.

2 Gedanken zu “Der Nutzgarten und ein Hochbeet aus Granit”

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